Best Practice

Alle Fassadenbedürfnisse sind abgedeckt

Fünf Fassadensysteme von Saint-Gobain Weber am gleichen Gebäude. «Wir suchten eigentlich nur eine Ferienwohnung», beginnt der Investor die Geschichte hinter diesem Wohn- und Gewerbekomplex im Toggenburg.

Dieser Wunsch und eine unerwartete Begebenheit resultierten im Kauf der zweiten alten Liegenschaft im Dorfzentrum und deren Umbau zu insgesamt 16 hochwertigen Erst- und Zweitwohnungen, drei Gewerberäumen und einer dreistöckigen Garage.

Das Ensemble besteht aus der ehemaligen Metzgerei an der Hauptstrasse 122 und der Alten Landi mit Hausnummer 124 gleich daneben. Zuerst erwarben die Bauherren die Metzgerei und bauten sie zu sechs Wohnungen – auch die für den Eigengebrauch – und zwei Ateliers aus. Noch während den Umbauarbeiten erfuhr man, dass die Nachbarliegenschaft, die Alte Landi, ebenfalls auf den Markt gekommen sei. Sie war im Besitz der Bauerngenossenschaft, und die Investoren schlugen spontan ein. Auch dieses Haus wies dringenden Sanierungsbedarf auf. Mit Unterstützung eines jungen Architekturbüros entstand das vorliegende Projekt mit 10 Wohnungen und einem Anbau für eine Ladennutzung. Nach Fertigstellung wird das Gebäude zur Minergie-P-Zertifizierung angemeldet.

  

Für jede Aufgabe das richtige System

Die südseitige Gebäudelinie und die Balkone sind so gesetzt, beziehungsweise versetzt, dass alle Einheiten gleichermassen von der prächtigen Aussicht und von maximaler Sonnenscheindauer profitieren. Wegen der dadurch bedingten zahlreichen Verwinkelungen entschied man sich auf dieser Seite für eine verputzte Kompaktfassade von der Fima Saint-Gobain Weber AG. Das erleichterte die vielen anspruchsvollen Anschlussdetails. Ebenfalls als Kompaktfassade ausgebildet ist die exponierte Sockelpartie: MARMORAN Ceramo, belegt mit Feinsteinzeugplatten als Spritz- und Wasserschutz.

Die drei anderen Gebäudeseiten erhielten eine vorgehängte hinterlüftete Fassade des Typs MARMOtec, mit Glaswolldämmung und wärmebrückenfreien Konsolen. Damit wollte die Bauherrschaft auch die restlichen Fassadenflächen noch besser gegen die für das Tal typischen heftigen Regenstürme schützen, aber auch gegen das resultierende, schwallartige Spritzwasser, das vor allem grosse Fahrzeuge auf der Hauptstrasse verursachen. Als Referenz an die lokale Baukultur sind zwei Partien unterhalb der Kreuzgiebel im Schindel-Look ausgeführt, wobei es sich nicht um Holz-, sondern um den Prototypen einer Keramikschindel handelt. Zusätzlich sind zwei Fassadenbereiche mit grossformatigen Keramikplatten belegt; einer davon ist das angesetzte Ladenlokal im Osten, das auf diese Weise optisch vom übrigen Gebäude abgesetzt wurde.

Die Stärke des Komplettanbieters

So viele verschiedene Fassadensysteme und Oberflächen am gleichen Gebäude zu kombinieren ist anspruchsvoll. Es gibt nur einen Anbieter in der Schweiz, der sämtliche Beratungsleistungen und Systemlösungen inklusive wärmebrückenfreier Unterkonstruktion, Dämmstoffe sowie Befestigungsmittel für diverse Untergründe aus einer Hand bieten kann (mit Ausnahme der Hartbeläge). Mit Saint-Gobain Weber profitierten Bauherr und Planer zudem immer von direkten Kommunikationswegen mit dem gleichen Ansprechpartner und dessen fundiertem und vernetztem Fachwissen. Er war auch regelmässig auf der Baustelle und behielt jedes Detail im Auge. Der Investor, selber in der Baubranche tätig, rühmt: «Die Beratungsqualität von Saint-Gobain Weber hilft sehr und bewegt sich auf einem Niveau, das man in der Branche zur Zeit nicht antrifft.»

Öffentlicher Applaus von Nutzer*innen

  • 10 Karen Kempf

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