Best Practice

Wohnhaus, Perroy

Nachdem sie ein altes Bauernhaus erworben hatten, wollten die neuen Besitzer dem alten Gebäude, das sich in einem alten als Kulturerbe eingestuften Dörfchen befindet, neues Leben einhauchen.

Vielzählige Analysen und Stichproben der verschiedenen Bereiche dieses Dorfanteils zeigten, dass die Bruchsteinmauern des Bauernhauses im gleichen Zeitraum erstellt wurden wie die Aussenmauern, die im Erdgeschoss das Anwesen umkreisen. Dies lässt ahnen, dass das Haus ursprünglich mit der Typologie des «Hortus Clusus» erbaut wurde; mit einem Innengärtchen von Mauern umringt. Der Ansatz, die originale Typologie des Bauernhauses wiederherzustellen, wurde schlussendlich bevorzugt.

Das Projekt besteht aus zwei Teilen: der Erste betrifft die Entnahme des Dachs des Nebengebäudes mit Aufbewahrung der Ziegel, den Abriss der Platten und Innenmauern und die Konservierung der originalen Aussenmauern aus dem XVII. Jahrhundert.

Die Renovierung sieht die Dachsanierung und Stärkung des Fundaments des Haupthauses vor, ohne Veränderung der Aussenhülle. Die schlecht erhaltene Zementputze wurde von einem traditionell angefertigten Putz ersetzt, mit gebürstetem Detail für die Aussenwände und sichtbarem Stein für die innere Brandmauer. 


Planung / Architektur / Farbgestaltung:
Studio Lausanne Architecture SA
Vittorio Fragasso
Rue de la Tour 16
1004 Lausanne

Ausführung / Handwerk:
EG MAGENTA Sàrl
Vincent Golay
ZI du Moulin du Choc D3
1122 Romanel-sur-Morges

Unterstützt durch:
Saint-Gobain Weber
Boulevard de l'Arc-en-ciel 28
1030 Bussigny

Öffentlicher Applaus von Nutzer*innen

  • 10 Karen Kempf